Badische Zeitung 05/2008 - "Das Raspelt an der Seele"
"...Aggression und Melancholie, Lebenslust und Weltschmerz - bei Superguru passt das zusammen, ohne Nahtstelle ... Superguru macht harte Musik, Bereitwand-Akkorde, Stakkato-Rhythmus, Raspelgesang, effektverliebt in Sound und Geste, dabei völlig authentisch"
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Badische Zeitung 10/2006 - "Brachial und kompromisslos
Brachialer Grunge-Rock ist ihr Markenzeichen, und den gibt es nun auch auf CD. Samstagabend stellen Superguru ihr neues Album "Nicht genug" im Schlachthof vor: Laut, hart und kompromisslos präsentierte die Band um Andreas Calließ die neuen Songs im Rampenlicht der Lahrer Schlachthofbühne.
... 250 Fans und Besucher wollten erfahren, wie sich die neuen Songs von Superguru anhören. Novum: Alle neuen Stücke singt Calließ jetzt in deutscher Sprache. Nach einer Phase des Ausprobierens entschied sich die vierköpfige Combo dazu, das Experiment konsequent weiterzuführen. Zumindest an diesem Abend funktionierte dieses Vorhaben ohne bleibende Schäden fürs Bandimage: Nicht nur bei "Komet" oder "Kann es sein?" sprengten Superguru gewaltige Brocken aus dem zerklüfteten Felsmassiv ihres Dynamit-Sounds. ... Auch mit Songs älteren Datums (zum Beispiel "Rock'n'Roll Jesus", "Come Together") ließen es die Herren krachen.
Bei Superguru stimmt einfach die Bühnenpräsenz: Die Musiker stehen gemeinsam hinter dem, was sie tun. Das merkt man! Ob auf Deutsch oder auf Englisch - diese Frage war für die meisten Zuhörer letzten Endes sekundär. Hauptsache: Es rockt.
Getreu dem Motto der neuen CD "Nicht genug" wollten die Zuhörer zum Schluss des Gigs mehr: Als Zugabe krönte Superguru den eigenen Auftritt mit einer fulminanten Coverversion des Tears for fears-Klassikers "Shout". Ehre, wem Ehre gebührt."


Mittelbadische Presse 3/200 - 'Headbangen' in der 'Lina' Sportart des Tages
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Hausach seid ihr gut drauf?', schallte es durch die Szenekneipe 'Lina'. Und Hausach war gut drauf! Daran hatte die Band 'Superguru' aus Emmendingen großen Anteil. Sie spielte feinsten Gitarrenrock, bei dem niemand stillstehen konnte und die Haare nur so flogen. Sänger Andreas Calließ heizte dem Publikum ordentlich ein und machte zusammen mit seinen Bandkollegen Andreas Schmid (Bass), Michael Reith (Schlagzeug und Matthias Ambs (Gitarre) Headbangen zur Sportart des Abends. 
Und diese besondere Nähe zum Publikum, die es erlaubt, dass der Sänger gemeinsam mit dem Publikum den Kopf im Takt der Musk auf und ab bewegt, die gibt es eben nur im 'Schwabehans'. Es war eng, es war heiß, und die Stimmung war am Überkochen! Es war wohl für alle eine Wohltat, als, nechdem die letzten Akkorde erklungen waren, die Tür geöffnet wurde und milde Frühlingsluft hereinströmte. Obwohl sich das Ende des Konzerts eigentlich niemand herbeigesehnt hatte."

Schwarzwälder Bote 3/2005 - "Publikum singt mit
Ein überraschender und umwerfender Abend wurde den 'Lina'-Gästen geliefert: Mit Superguru wurde es am Samstag mal wieder so richtig heftig.
Grunge, Alternative und Rock vermischten sich zu einem eigenständigen, unkonventionellen Stil: ein mächtiger Sound mit melodischen und rhythmusbetonten Passagen, sich überschlagenden Gitarrenriffs von Matthias Ambs und einem schweißtreibenden Bass von Andreas Schmid. Rhythmus pur gab Schlagzeuger Michael Reith vor. Andreas Calließ stand mit seinem emotionalen Gesang in nichts nach. Tempo wurde von den Gästen gefordert, und dies bekamen sie auch prompt geliefert.
Andreas Calließ fand sich of im Publikum wieder und animierte zum Mitsingen und -tanzen. Und da die Musikfans weitgehend unter sich waren, legten sie beim "Tears-for-Fears"-Cover "Shout jede Hemmung ab. Die eigenen Superguru-Songs drehen sich um weltpolitische Themen und um Alltäglichkeiten des Lebens. So wurden Beziehungskisten und Liebesleid genauso musikalisch 'ausdiskutiert' wie George W. Bushs Weltansichten."
 
Badische Zeitung 10/2003 - "Die Geburt einer neuen Superband?
Das Quartett um den charismatischen Sänger Andreas Calließ mit dem virtuosen Matthias Ambs an der Gitarre, Andreas Schmidt am Bass und mit dem Drummer Joseph Decker sind wohlgeübte Instrumentalisten, die sich als eine rhythmisch disziplinierte Einheit darstellen. Mit kurzen knappen Songs, kaum länger als drei Minuten, interpretiert ohne jeden Firlefanz und ohne lange Soli, beeindruckte die Band mit der Art und Weise, wie sie sich unterschiedlicher Rhythmen ... annahm, um daraus kleine Meisterwerke der Rockmusik zu formen."

Gitarre + Bass 6/2004
"Stellenweise erinnern die vier Songs der CD ('who rocks the hall') wegen des Gesangs an die Grunge-Rocker "Stone Temple Pilots" zu ihren besten Zeiten. Allerdings kommen die Gitarrenriffs etwas metallischer rüber. Die Musik des Quartetts aus Emmendingen stimmt."